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INSEL-KRIMI - 05 - Langeooger Dünenblut

VÖ: 17.05.19
(Contendo Media)

Homepage:
CONTENDO MEDIA

Klapptext:

Nach Burnout und Infarkt gibt der erfolgreiche Banker Steffen Wiesner seinen Job auf und zieht mit seiner Frau Lena auf die Insel Langeoog. Hier, fernab von der Hektik der Großstadt, möchten sie ein neues Leben beginnen. Doch erwarten die beiden hier nicht nur Insel-Idylle und skurrile Nachbarn, sie werden auch noch in einen Mordfall verwickelt.

 


Sprecher:

Steffen Wiesner - Matthias Keller
Lena Roehl-Wiesner - Dana Friedrich
Jonas Roehl - Gerrit Schmidt-Foß
Hans-Dieter Berg - Pat Murphy
Henning Steelmaker - Roman Wolko
Antje Drechsler - Moira May
Benjamin Harms - Tom Raczko
Vera Gerdes - Stefanie Schumann
Thies Saathoff - Peter Flechtner
Silke Harms - Julia Kaufmann
Joost Siefken - Matthias Klages
Frau Ortgies - Sabine Arnhold
Kellner - Hape Müller

Kritik:

Insel-Krimi Nummer 5 verschlägt uns auf Langeoog. Der Beginn ist leider recht in die Länge gezogen. Charaktere werden eingeführt und führen lange teils gestelzten Smaltalk. Hierbei zünden die witzig anmutenden Dialoge, die in schriftlicher Form gut gemeint und wahrscheinlich stimmig waren, in der Hörspielform leider weniger. Ein vermisster Lehrling, ein toter Hund und eine eifersüchtige Tochter. Irgendwie weiß die Story nicht so ganz, wo sie eigentlich hin möchte, denn Spannung erzeugt man leider zu keiner Zeit. Schlussendlich serviert man Lösungen, die mit einem lockeren Spruch beiseite gewunken werden und man mit dem Credo „Ende gut alles gut, wir haben uns trotzdem alle lieb“ ausläuft. Schade hier hätte man deutlich mehr herausholen können. Dramatik und Spannung habe ich in diesem Fall nämlich gänzlich und sehr schmerzlich vermisst. So bleiben künstliche Charaktere in einer müden Geschichte, der es an Pfeffer genau wie an echten Morden fehlt. Ein Gros der Sprecher macht seine Sache gut, doch leider gibt es in den Nebenrollen den ein oder anderen Ausreißer. Steif, künstlich und ein wenig abgelesen macht zum Beispiel die eifersüchtige Tochter eine recht schlechte Figur. Auch das gekünstelt klingende Norddeutsch der Verkäuferin fällt auf. Bei all der Kritik hat „Langeooger Dünenblut“ auch positive Seiten. Nämlich eine bärenstarke, blitzsaubere Produktion mit tollen Geräuscheffekten, extrem atmosphärischen, heiteren Soundtrack und einem sehr stimmig, passenden Bonussong als Ausklang. Dies macht vieles wieder gut, kann die seichten Gespräche der künstlich gestalteten Figuren aber leider nicht völlig ausbügeln. So bleiben unter dem Strich 5,5 von 10 Punkte für die leider bisher schwächste Insel-Krimi Folge.

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