THE LEMONHEADS - Tour ab 16.10. & neue Single "Rake"

THE LEMONHEADS - LOVE CHANT WORLD TOUR -

Ab 16. Oktober starten die Deutschland-Shows:
16.10. – Köln, Kantine
20.10. – Hamburg, Fabrik
21.10. – Berlin, Metropol
23.10. – Friedrichshafen, Kulturhaus Caserne
Tickets hier erhältlich: https://zart-agency.com/artist/the-lemonheads

Ab heute gibt es die neue Single "Rake", die erste Veröffentlichung
aus dem Album "Townesville", ein Tribut an Townes Van Zandt
“However hard he’s been through the ringer, he’s still able to soar.” ★★★★ MOJO
“Dando on his best form since the ’90s” ★★★★ Uncut
“The band reclaims its old indie-rock, with scruffy guitar riffs and choppy drums behind Dando’s jaded baritone” The New York Times

Nach der gefeierten Veröffentlichung von „Love Chant“ im vergangenen Jahr kommen The Lemonheads ab dem 16. Oktober für vier Konzerte nach Deutschland.
Auf dem aktuellen Album sind unter anderem J Mascis (Dinosaur Jr.), Juliana Hatfield, Tom Morgan, Bryce Goggin, Erin Rae und Nick Saloman von The Bevis Frond zu hören. Entstanden ist ein abwechslungsreiches und zugleich stimmiges Werk – von den mitreißenden Hooks in „Deep End“ über die geisterhaft-sanfte Atmosphäre von „The Key Of Victory“ bis zum an The Modern Lovers erinnernden Drive des Titelsongs. Zeitgleich mit Dandos Autobiografie „Rumours Of My Demise“ veröffentlicht, markiert „Love Chant“ gleichermaßen eine Rückkehr wie eine Abrechnung: den Sound eines Künstlers, der gelebt, verloren und schließlich seinen roten Faden wiedergefunden hat.

The Lemonheads - Rake: https://www.youtube.com/watch?v=Gp1_jMIc81c

Während die aktuelle Tour ganz im Zeichen von „Love Chant“ steht, richten The Lemonheads mit „Rake“ bereits den Blick auf ihr nächstes Projekt.
Im Mittelpunkt steht Townes Van Zandt – der eigenwillige Troubadour, der Generationen von Musikerinnen und Musikern inspirierte, darunter Bob Dylan, Willie Nelson, Emmylou Harris und auch Evan Dando von The Lemonheads.

Die heute erscheinende Single „Rake“ ist die eindringliche erste Auskopplung aus dem kommenden Album „Townesville“. Als Hommage an das zeitlose Songwriting von Townes Van Zandt versteht sich das Projekt als natürliche Fortsetzung von Evan Dandos lebenslangem Werdegang als Liedersammler, Wanderer und authentischer amerikanischer Troubadour.

Dando und Van Zandt verbindet eine unausgesprochene Verwandtschaft. Keiner von beiden begreift Musik als bloße Darbietung; für beide ist ein Song vielmehr ein Überlebensmechanismus – frei von Künstlichkeit und kompromisslos unverhüllt. Produziert von Antonia Teixeira in Nashville, verbindet das Album rohe, intime Akustikarrangements mit tief verwurzelten Einflüssen aus der globalen Roots-Musik.

Auf der Single ist zudem der renommierte brasilianische Musiker Almir Sater zu hören. Sein komplexes, erdiges Spiel auf der zehnsaitigen Viola Caipira verleiht Van Zandts düsteren Texten eine unerwartete, bis in die Knochen reichende Resonanz. Die Zusammenarbeit führt drei unterschiedliche Strömungen traditioneller Roots-Musik zusammen: Van Zandts nüchterne Folk-Erzählkunst, Dandos intuitive Indie-Country-Darbietung und Saters reichhaltige, meditative Pantaneiro-Instrumentalmusik. Gemeinsam verwandeln sie „Rake“ in ein unheimliches und eindringliches Stück, das eindrucksvoll zeigt, dass wahre Folk-Poesie überall dasselbe Gewicht besitzt – ganz gleich, ob sie im Staub von Texas, auf dem Pflaster von Boston oder im Herzen Brasiliens entstanden ist.

The Lemonheads - Deep End: https://www.youtube.com/watch?v=3sroHymVOlQ

Die 1986 in Boston gegründeten Lemonheads leben seit jeher von der spannungsreichen Schnittstelle zwischen Chaos und Charme. Mit einer wechselnden Besetzung, die sich stets um Dandos melodisches Gespür und sein raues Charisma formierte, entwickelten sie ihre frühen Punk-Wurzeln auf drei rohen Alben beim lokalen Label Taang! weiter, bevor sie bei Atlantic Records unter Vertrag genommen wurden und 1990 „Lovey“ veröffentlichten. Während der Tour zu diesem Album in Australien lernte Dando Tom Morgan und den späteren Bandkollegen Nic Dalton kennen – eine Begegnung, die das Songwriting und den Sound der Band nachhaltig prägen sollte.

Der kommerzielle Durchbruch folgte 1992 mit „It’s A Shame About Ray“ und ein Jahr später mit „Come On Feel The Lemonheads“. Beide Alben verbanden Punk-Energie mit melodischem Pop und etablierten Dando als eine der faszinierendsten Figuren des Alternative Rock. Auftritte im nationalen Fernsehen rückten die Band zusätzlich ins grelle Rampenlicht der Boulevardpresse. Ende der 90er Jahre geriet die Musik dabei mitunter in den Hintergrund von Dandos unberechenbarem und chaotischem öffentlichen Auftreten. Nach einem turbulenten Auftritt beim Reading Festival löste er The Lemonheads 1997 schließlich auf.

2003 veröffentlichte Dando sein gefeiertes Soloalbum „Baby I’m Bored“. Ruhiger und introspektiver deutete es den Beginn einer neuen Schaffensphase an. Doch schon bald erwachten The Lemonheads erneut zum Leben. Das selbstbetitelte Album von 2006 markierte eine frontale Kollision zwischen wortreichem 70er-Jahre-Punk und kosmischem Country. Es folgten „Varshons“ (2009) und „Varshons 2“ (2019), zwei mixtapeartige Sammlungen von Coverversionen, die von Townes Van Zandt bis GG Allin und von Leonard Cohen bis The Bevis Frond reichten – stets getragen von derselben emotionalen Klarheit und melodischen Anziehungskraft, die Dandos Schaffen auszeichnen.

Im Laufe der Jahre hat sich die Besetzung der Lemonheads immer wieder gewandelt. Mitglieder von Descendents, Dinosaur Jr., Blake Babies und Fuzzy gehörten zeitweise zur Band. Im Zentrum stand jedoch stets Dandos Songwriting: ironisch, verletzlich, eingängig und authentisch. Mit „Love Chant“ erstrahlt dieser Kern erneut in vollem Glanz.

In den vergangenen Jahren hat der Einfluss der Band sogar noch weiter zugenommen. Künstler wie Courtney Barnett, Waxahatchee, Phoebe Bridgers und MJ Lenderman nennen The Lemonheads als wichtige Vorbilder, covern ihre Songs und schätzen ihre emotionale Offenheit ebenso wie ihre melodische Prägnanz.
Wie „Record Collector“ feststellte, „galten The Lemonheads schon immer als Vertreter von Pop-Punk der Extraklasse“. Oder, um es mit den Worten des „Rolling Stone“ zu sagen: „Nur wenige Bands haben es geschafft, den Spagat zwischen der Angst des Grunge und der Wärme des Folk so elegant zu meistern wie The Lemonheads.“

Quelle: Oktober Promotion

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