SHERLOCK HOLMES BAKER STREET - 15 - Der Sturm

VÖ: 30.10.26

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SHERLOCK HOLMES BAKER STREET

Klappentext:

Tag für Tag telegraphiert der Meteorologe Rhys Morgan die Wetterdaten seiner Station auf dem Mount Snowdon an das Meteorological Office in London – bis die Daten auf einmal keinen Sinn mehr ergeben. Ein Bankraub in Cardiff und das letzte Werk von William Shakespeare führen Sherlock Holmes und John H. Watson auf den Gipfel des Snowdon ... wo ein Sturm aufzieht, der nicht nur das Leben von Rhys Morgan bedroht.

Sprecher:

Sherlock Holmes - Torben Liebrecht
John H. Watson - Jonas Minthe
Gilbert Vane - David Berton
Cedric Pryce - Alexander Merbeth
Rhys Morgan - Nils Rieke
Silas Mercer - Patrick Bach
Owen Bevan - Oliver Warsitz
Quentin Hollerby - Michael Bideller
Joseph Hobbes - Holger Umbreit
Wirt - Achim Buch

Kritik:

Eine kodierte Wettermeldung ohne Sinn ruft Sherlock Holmes auf den Plan, denn diese Meldung entpuppt sich für den Meisterdetektiv als Fest für seine Intelligenz. Schnell sind Schlüsse gezogen und Vorfälle miteinander verknüpft und schon geht es auch bereits auf zum verschneiten Gipfel des Mount Snowdon, um einen nicht gänzlich ungefährlichen Fall zu lösen. Auch diese Geschichte wirkt vom ersten Moment an frisch, wortgewandt und exquisit recherchiert. Wieder zeichnet man ein mehr als detailliertes Abbild der damaligen Zeit, das so ziemlich alles ist, nur eben nicht staubig und abgenutzt wie bei einigen Konkurrenzserien. Die Sprecher sind übersichtlich dabei, aber bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt. Diese liefern hier wieder einmal famose Arbeit an den Mikrofonen. Außerdem bietet das schicke Setting dieses Mal viel Raum für ein abwechslungsreiches und wohlklingendes Sounddesign. Sowohl in den Anfängen der Story als auch im großen Finale wurde eine sehr plastische Atmosphäre gezaubert. Selbiges gilt für die dezente, aber immer perfekt gesetzte Musik innerhalb der Geschichte, die an bestimmten Punkten der Geschichte immer wieder besondere Akzente setzen kann.
Fazit: Sherlock Holmes Baker Street bleibt auch mit „Der Sturm“ überraschend, abwechslungsreich und vollkommen unvorhersehbar. Des Weiteren ist es wieder einmal ein schöner Schauplatz und ein netter Fall, der hier die Ohren der Hörer schmeichelt. Gleichsam wird wieder eine stattliche Spielzeit von 84 Minuten geboten, die trotz der Ausgiebigkeit kurzweilig verfliegt. Abschließend bleibt mir nur zu bestätigen: Chapeau. Wieder eine tolle und frische, von Dennis Ehrhardt erdachte Geschichte, die fesselt und perfekt unterhalten kann. Wortgewandt und detailverliebt zeichnet man hier ein weiteres, sehr fein eingefangenes Bild der späten achtzehnhundertachtziger Jahre.
9 von 10 Punkten

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