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SATANICA - Ressurrection Of Devil's Spirit


VÖ: Bereits erschienen
(Iron Shield Records)

Style: Heavy Metal/Power-Speed

Homepage:
SATANICA

SATANICA sind nicht nur in Japan kein gänzlich unbeschriebenes Blatt. Schlagzeuger Ritti Danger schwang in den 80ern die Stöcke bei WITCH'S KISS einer interessanten Formation, die es leider nicht über zwei in den Jahren 1985/86 erschienene Demo's hinaus brachte. Beide zusammen beinhalteten immerhin 15 Songs, dies gibt immerhin einigen Anlass zur wenn auch recht vage gesäten Hoffnung: Vielleicht erscheint irgendwann eines Tages der WITCH'S KISS-Gesamtnachlass als vollständige Compilation...

SATANICA absolvierten 2014 erfolgreiche Gigs im Vorprogramm des Kanadischen Kult-Trios ANVIL, im Folgejahr konnte man sich als melodische Power Speed-Traditionsmetalcombo erfolgreich im eigenen Heimatland auf dem True Thrash Fest Osaka (Japan) im stark besetzten Feld zwischen internationalen Thrash-Acts wie EXCITER, HOOBS ANGEL OF DEATH, IMPALER, BLOOD FEAST etc. behaupten.

Klassischer Heavy Metal mit okkulter Lyric, vereinzelter NWOBHM-Schlagseite und satten Power Speed Attacken beinhaltet das vierte nach einer Dekade Wartezeit veröffentlichte SATANICA-Longplay-Album. Darüber hinaus macht sich stellenweise auch ein spürbar an melodische US-Acts Marke DOKKEN/KEEL erinnernder Anstrich bemerkbar.

Feinfühlige Leadsoli, kraftvolles Drumming, kompakte Riffbreitseiten, harmonische Melodieführung und ausdrucksstarker Gesang geben rasanten Groovesmashern vom Typ „Bloodthirsty“, „Liar“, „Thunderstorm“ und „Deal With The Devil“ Würze. Mit „Kamikaze“ wurde als Albumfüller noch ein sich im DAVID T. CHASTAIN/YNGWIE MALMSTEEN-Style bewegendes Instrumental zwischengeschoben, dessen es vielleicht nicht zwingend bedurft hätte, ansonsten gibt es handwerklich auf dem vierten SATANICA-Silberteller nicht viel zu bemäkeln, der qualitativ auf Augenhöhre zu den drei Vorgängeralben 'Knights in Satanic Service', 'After Christ, The Devil Comes' und 'We are Satan's Preacher' liegt.

Fazit: Classic Metal Tobak auf gutem Level von einer Festivalerprobten Formation, deren Bekanntheitsgrad auch in Europa zunehmend steigt. 8/10

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