ROTTENDAWN - Occult


VÖ: 06.09.2019
(Saturnal Records)

Style: Doom-Death Metal

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ROTTENDAWN

Selten verfügt eine Band im Doom Death-Bereich über soviel Originalität wie ROTTENDAWN. Harrsche so wie es sich für derartige Musik gehört abgrundtief fiese Growls untermauern die unheilvoll bleiern wie ein schwarzer Vorhang auf die Erde herabsenkender Schwere aller acht es auf effektive Spieldauer von sechs bis zehn Minuten bringenden Tracks auf dem schlichtweg „Occult“ betitelten ROTTENDAWN-Debüt. „The Final Lament“ eröffnet unbarmherzig kompromisslos brutal. „Burn til Burial“ schaltet urplötzlich mittendrin vom Schleppenden Modus in BLACK SABBATH-artigen Doomgroove, der sich bis zum rasant spannenden Finale mächtig Tempo aufnimmt. Jedes einzelne Stück der Finnen besitzt sehr viel getragene Atmosphäre bei ausreichend Wiedererkennungswert. Schneidende Gitarren, ein wuchtig knallendes Schlagzeug und verzerrter zwischen harrschen Deathgrowls und auch schon mal abgedämpft gequälter Hochtonvocalistik huldigender Gesang lauten die Hauptfaktoren einer selbst bei soviel erdrückend Sakraler Intesität verbunden mit destruktiver Zerstörung aus den Abgründen der nacht schwarzen Dunkelheit entsteigender Melodiegebung deren bittersüß zugleich horrormässig prickelnd unter die Haut gehendes Faible sich wie eine Zwiebel immer weiter bis zu ihrem intensiven Kern dem eigentlichen Höhepunkt größt aromatischer Intensität weiter schält. "Zere Lives Left" fährt ein intensives Brett hymnenhaft brachial zugleich episch voran schreitender Horrortintensität eines sich am Rande des Wahnsinns bewegenden durchgeknallten Gesangs dessen Kombination aus nasal gesprochener Hochtonklage und brutalen Death Growls bis zum exzessiv gesteigerten Spannungsbogen plus peitschenhiebartig knallender Grooves, deren Übergänge griffig fließend aus dem Ärmel geschüttelt werden. So geht es über „Dusk Demons“ und „Dawn Dwellters“ bis zum „Occult“(en) Schlußfinish. Bei „Ode to Pjotr“ fährt ein heftig stumpfes Black Metal Thrashbrett, das unmittelbar direkt an IMPALED NAZARENE erinnert, ansonsten geht es über weite Strecken im schleppenderen Tempomodus voran. Majestätische Heavyness in zermürbend walzender Schwere.

Fazit: Fans der frühen CANCDLEMASS, SOLITUDE AETURNUS, IMPALED NAZARENE, REVEREND BIZARRE und OBITUARY werden dieses schwere Doom Death-Kaliber mögen, vorausgesetzt sie können sich mit heißeren verzerrt harrschen Deathgrowls anfreunden.

Fazit: Unerbittlich vernichtend tonnenschwer, majestätisch intensiv brutal. 8,5/10

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