SOLITUDE - Reach For The Sky


VÖ: Bereits erschienen
(Mighty Music Records)

Style: Heavy Metal

Homepage:
SOLITUDE

Wer an den grandiosen Auftritt beim Headbangers Open Air 2003 zurückdenkt oder das grandiose 'Benath The Sky' im Gedächtnis hat, dürfte die japanischen Oldschool-Metaller SOLITUDE sicherlich in guter Erinnerung haben. Deren aktuelles Studioalbum „Reach For The Sky“ beinhaltet in Gewohnter Manier alles, was Oldschool-Metal euro-amerikanischer-Prägung so wertvoll macht. Neben ihren bekannteren Landsleuten METALUCIFER sind SOLITUDE eine keinen Deut weniger todsichere Adresse für erstklassigen Traditions Oldschool-Heavy Metal.

Bei zenterschweren Riffbrechern vom Format „Venom's Angel“ blitzt immer mal wieder auch ein Faible für Blackmetal-Thrash Marke VENOM trifft KREATOR durch, selbiges kombiniert mit ruppiger VENOM- und rotzräudiger MOTÖRHEAD-Konstante fährt das seinem Titel entsprechend brutal schreddernde „Don't Need Mercy“; - sauber! „Blow“ ist von unverkennbar geradliniger TANK-Schlagseite zu Filth-Hounds of Hades-Zeiten kombiniert mit dreckiger Brise fettem MOTÖRHEAD-Touch geprägt, „You Got My Mind“ sorgt ebenso für schwitzende Hemden bei dem selben anvisierten Fanklientel. Der von immensem Drive beseelte Titeltrack was für ein Hymnenfetzer - geil!) geht als melodischer Groover im DARK AT DAWN-Stil durch, - wüsste ich es nicht besser, würde ich glauben, das herrlich kehlig raue Organ Akira Sugiuchi's kommt mühelos an das mit wunderbar eigenständiger Stilnote versehene von Thorsten Kohlrausch, dem Sänger des begnadeten Niedersachsen-Power Metal-Trios heran. „Escape For The Crime“ erinnert hinsichtlich Grundriffaufbau stellenweise an eine dynamischere Variante des THE DEEP-Gassenhauers 'You Take My Breath Away', „On the Edge of Sorrow“ ist ein bunter Mischmasch diverser NWOBHM-Einflüsse, der Midtempo-Smasher „December“ zeigt das auch geschwindigkeits reduzierter Metal verdammt heavy dröhnt,

Das Top-Level des Vorgängerpowerpakets erreicht „Reach For The Sky“ mühelos, obwohl eine spürbare Weiterentwicklung erkennbar ist. Zwar dauerte es knapp sieben Jahre, doch das Resultat kann sich hören- und sehen lassen. Die Nippon-Crew hat abermals präzise Maßarbeit geliefert. Dabei bekommt die auf ACCEPT, MOTÖRHEAD, JUDAS PRIEST, VENOM, SAXON, GRAVE DIGGER, TANK schwörende Abteilung Tallen Grund für ekstatisches Dauerheadbangen inklusive Hörnergabel zeigen plus Faustballen. Bei SOLITUDE darf man sicher sein, dort wo der Name des Nippon-Vierers draufsteht, steckt auch H e a v y M e t a l drin! 'Reach For The Sky' zeigt der euroamerikanischen Sektion sowie der Anhängerschaft von METALUCIFER in aller Deutlichkeit, das der Oldschool-Metal nicht totzukriegen ist. Großartige Scheibe einer mitreissenden Combo die ihr Handwerk aus dem FF-beherrschend sich
mit dem nächsten Album hoffentlich nicht mehr ganz so viel Zeit lässt...

Fazit: Erneut eine Demonstration kompromisslos mit der Schuhspitze in den Hintern tretenden Oldschool-Heavy Metals aus Ostasien. - Endgeiler Tobak! 9/10

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