NECRYTIS - Dread En Ruin


VÖ: 29.06.18
(Pure Steel Records)

Style: US Metal

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NECRYTIS

Mit „Countersigns“ legte die Crew um ONWARD-Chef Toby Knapp nach der Vertragsunterzeichnung bei Pure Steel Records einen Bombeneinstieg hin. Das Album enthielt astreinen US-Heavy/Power Metal, dem auch Euro-Metaleinflüsse innewohnten, wie ihn sich Genrefans am liebsten wünschehn. Zahlreiches Lob seitens der internationalen Heavy Metal-Presse bestätigten dies zu Recht. Statt sich auf den Lorbeeren auszuruhen, legen NECRYTIS bereits früher als erwartet gegen Ende Juni 2018 ihren Zweitling nach. 'Dread en Ruin' beinhaltet erneut lupenreines Power Metal-Gourmetfutter auf begnadet technischen Level, dem neben gewohnt hochkarätigem US-Einfluss-Spektrum auch ein kräftiges Maß Euro-Metaleinflüsse innewohnt. Knackige Breaks, harmonische Gitarrenläufe, krachende Riffpassagen, rasante Tempoforcierung, superbe Melodien, heroische Passagen - alles auf traumhaft hohem Niveau sprechen bei „Starshine“ worin sich IRON MAIDEN, THIN LIZZY und WATCHTOWER gekonnt vermischen oder dem in Richtung Piratenhymne sich entwickelnden Powerspeedgeschoss (inklusive cremigem Refrain plus RUNNING WILD-artigen Ohohoo-Singalongs!) „Call Us Insanity“ in aller Regel für sich. Gesangsästhet Shane Warcaster verfügt über ein immens vielseitiges Klargesangsorgan das gekonnt variabel allen Songs ihren Stempel aufdrückt.  „Blood in the Well“ fühlt sich verstärkt im Classic Rock-Bereich zu Hause, veredelt durch Arenas Watches am Piano, der auch in gesanglicher Hinsicht glänzend zwischenzeitlich elegantes JETHRO TULL-Feeling einfließen lässt. Klassische Powermetalstrukturen mit integriertem Progschlenker schicken vermehrt Grüße in Richtung FATES WARNING/SAVATAGE. „Odyssey Divine“ düfte nicht nur wegen seiner traumhaften Gesangslinien und fesselnden Breaks verziert durch hochgradig filigrane Leadsoli die Herzen der STEEL PROPHET/WATCHTOWER/FATES WARNING-Anhängerschaft höher schlagen lassen. Wer bei dem zeitweise an eine Fusion alter VICIOUS RUMORS mit irrwitzig abgedrehtem WATCHTOWER-Touch denken lassenden Bandtiteltrack keine Regung zeigt ist weder US-Metalfan, noch hat er dieses Album wirklich verstanden. „Heresiarch Profane“ setzt als Spannung erzeugendes dreizehn-Minuten-Epos inklusive Pathosanteil den grandiosen Schlußpunkt unter das wie schon beim ersten Streich bärenstarke Gesamtresultat.

Fazit: NECRYTIS führen konsequent weiter, was sie begonnen haben. Exzellenter US Metal wie aus dem Lehrbuch. - Phantastisch! 9/10

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