CONTAMINATION Z - 04 - Der Plan

VÖ: 10.11.17
(Contendo Media)

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Klapptext:

Auf ihrer Flucht nach Helgoland werden Jan und seine Gruppe von Fremden brutal angegriffen und voneinander getrennt. Mit letzter Kraft können sich Jan und Fee in ein Dorf von Überlebenden retten. Sie erhoffen sich von den Bewohnern Hilfe für ihre Freunde. Doch es könnte bereits zu spät für sie sein.


Sprecher:

Erzählerin – Elga Schütz
Jan – René Dawn-Claude
Nastja – Nientje Schwabe
Keller – Horst Kurth
Fee – Charlotte Uhlig
Kathrin – Cornelia Diesing-Vonau
Rabe – Sabine Kuse
Wolf – Andreas Otto
Tobias – Helmut Krauss
Hannah – Carla Becker
Lukas – Sven Matthias
Rieke – Dagmar Bittner
Meinert – Bernhard Selker
Fatima – Gerlinde Dillge
Dimitri – Detlef Tams
sowie – Tim Gössler, Michael Gerdes, Roland Beyer, Sascha Kiss, Aiga Kornemann, Felix Würgler, Philip Bösand, Patrick Steiner.

Kritik:

„Der Plan“ bietet endlich Hörstoff, der auch für Kenner der Terra Mortis Folgen neu ist. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an das Geschehen. Und es enttäuscht auch hier ein weiteres Mal nicht. Wieder poppen mannigfaltige Anleihen an The Walking Dead auf. Die Welt der Toten zeigt nämlich ihre andere böse Seite in Form des Menschen, dynamischer Gruppenbildung und das Gesetz des Stärkeren. Die Handlung ist abwechslungsreich und glaubwürdig. Die durch die Trennung der Helgoländer Gruppe zweigeteilte Handlung springt zudem geschickt hin und her und fördert gegen Ende einen starken Spannungsfaden, der mit unangenehmen Cliffhänger endet. Es ist Nägelkauen angesagt um zu erfahren, was aus den in so kurzer Zeit vertrauten Charakteren geworden ist. Eine der Stärken der Miniserie sind die jederzeit glaubhaften Charaktere und deren Beweggründe. So sind die freundlichen Dorfältesten nicht die, die sie zu sein scheinen. Ein Pakt mit dem Teufel zum Schutz des Dorfes besitzt hier genauso viel Wahrheit, wie das archaische, raue Verhalten der jungen Wilden, die nun nach ihren eigenen Gesetzen und Regeln leben. Die Sprecher überzeugen und füllen ihre Rollen glaubhaft aus. Lediglich an Charlotte Uhlig reibe ich mich immer wieder ein wenig, denn die fast gehauchten, und dadurch zu emotionslos wirkenden Textzeilen der jungen Fee nehmen einigen Szenen ihre Dramatik. Dies aber ist sicherlich Meckern auf hohem Niveau, denn der Unterhaltungswert dieser Folge ist immens hoch. Auch das fantastische Sounddesign kann ein weiteres Mal überzeugen und mit postapokalyptischem Realismus aufwarten. Der depressiv, schwermütige Schlusssong, die atmosphärische Musikuntermalung, hier sitzt einfach alles um die einfach perfekte Grundstimmung aus der Thematik heraus zu holen. Selbst kaum zu verstehende Gesprächsfetzen aus dem Hintergrund zeigen Detailverliebtheit. Was bleibt ist ein weiteres, mehr als positives Fazit: Starke Handlung und tolle Dramaturgie führen kurzweilig zum kommenden großen Finale. Man zeichnet eine fesselnde Welt, der man sich kaum entsagen kann.

 

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