VÖ: 26.05.17
(Lübbe Audio)

Homepage:
JOHN SINCLAIR

Klapptext:

John und Suko sind immer noch auf dem Planeten der Magier verschollen. Auch Bill Conolly hat es nun dorthin verschlagen – über das Tor in der Burg von Professor Chandler, die in identischer Weise in beiden Welten zu existieren scheint. Bills Hoffnung ist der einzige Mensch, der John und Suko retten kann: Nathan, der Schmied aus dem alten Atlantis…

Sprecher:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Bill Conolly – Detlef Bierstedt
Suko – Martin May
Nathan – Hannes Stelzer
Myxin – Peter Matic
Jane Collins – Franziska Pigulla
Sir James Powell – Achim Schülke
Sheila Conolly – Daniela Hoffmann
Shao – Silke Haupt
Kara – Susanna Bonasewicz
Arkonada – Michael Harck
Wikka – Sandra Schwittau
Sowie – Douglas Welbat, Jörg Hengstler, Jürgen Holdorf, Frank Felicetti, Frank Gustavus, Tim Kreuer, Alexander Rieß

Kritik:

Die Totenmaske von Atlantis schließt nun die Inhalte dieses laufenden Vierteilers und bringt diesen zu einem epischen Abschluss. Auch hier erhält die vielstrahlige Handlung einen sehr dominanten Fantasy-Touch durch das Setting auf dem Planeten der Magier. Wie üblich und nicht anders erwartet setzt man auf auditiv sehr plastische Effekte, um die Handlung voranzupeitschen. Der Film für die Ohren funktioniert auch hier ganz hervorragend; zeigt sich penibel und immens detailverliebt. Jede Szene besitzt hierbei etwas völlig Eigenes. Bravo! Dass sich der sehr variable, epische Soundtrack perfekt auf das Geschehen legt, dürfte für Fans der Serie schon fast zur Selbstverständlichkeit zählen. Ebenfalls tadellos präsentieren sich die Sprecher. Neben den Hauptrollen setzt man hier verstärkt auf ausdrucksstarke und charismatische Gastsprecher. Bleibt nun noch die Handlung, die es zu beleuchten gilt: Sieht man von Jason Darks fast schon schablonenartigen Geschichtenaufbau einmal ab, bekommt der Sinclair-Freund genau das, was er erwartet. Helden in Bedrängnis, ausweglose Situationen, Paktieren und Seitenwechsel. Sinclair eben. Das allgegenwärtige Happy End natürlich inclusive.

Fazit: Episches Fantasy Abenteuer perfekt in Machart und Sprecherleistung. Leider weiter ohne Tiefgang. Dafür kurzweilig und unterhaltsam. 9 von 10 Punkte